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Wirtschaftsjunioren diskutieren über Innenstadt-Handel

11.07.2013 |

Wirtschaftsjunioren diskutieren über Innenstadt-Handel

Auf ihrem jüngsten Monatstreffen diskutierten die Wirtschaftsjunioren (WJ) Niederberg angeregt über die Veränderung in den Innenstädten im Kreis Mettmann. Tina Schmidt, WJ-Geschäftsführerin und Handelsreferentin bei der IHK Düsseldorf, zeigte in einem kurzen Vortrag die Veränderungen durch neue Einkaufszentren in den Städten Mettmann, Velbert und Heiligenhaus auf.

Während in der Kreisstadt die Königshof-Galerie bereits realisiert ist, sind in den beiden anderen Kommunen neue Zentren geplant, die dem Ansinnen der Verwaltungen nach die Innenstädte beleben sollen. In Mettmann wurde die Galerie mit rund 12 000 Quadratmetern Verkaufsfläche im März eröffnet. Als neuer Magnet wird sie an die Innenstadt angebunden. In Velbert wurde mit dem Kaufland ein Ziel zur Belebung der Stadt bereits realisiert, mit dem Marktzentrum soll ein großer Komplex neu entstehen. Für die geplanten 20 000 Quadratmeter wird vorhandene Architektur weichen, die Eröffnung des Komplexes ist für den 25. März 2015 fest eingeplant. Baubeginn wird im Oktober dieses Jahres sein. In Heiligenhaus werden auf dem ehemaligen Kiekert-Areal demnächst
5 600 Quadratmeter neuer Verkaufsfläche entstehen. „Im Gegensatz zu anderen Kommunen hat die Stadt hier sehr strikte Vorstellungen gehabt, welche Waren dort Einzug halten dürfen. Im Kern werden das Lebensmittel, Elektronik, Bekleidung und Sportartikel sein, die den bestehenden Handel in der Innenstadt ergänzen“, sagt Tina Schmidt. Unter den Anwesenden entstand eine lebhafte Diskussion über Sinnhaftigkeit und Zielführung der städtischen Bemühungen. Insbesondere wurde infrage gestellt, ob die Idee einer zentralen Funktion solcher Großprojekte überhaupt realistisch ist. So habe man in Heiligenhaus zum Beispiel in der Selbeck im Westen und mit dem real-Markt im Osten zwei große Pole am Stadtrand, die für Autofahrer deutlich bequemer zu erreichen seien als die Innenstadt. Zudem bestehe in Velbert und Mettmann die Gefahr, dass die neuen Zentren eher in direkter Konkurrenz zum Innenstadthandelt stünden als ihn zu ergänzen und zu beleben. „Die Grundidee ist es, die Kaufkraft der Bürger in den Städten zu belassen“, sagt Schmidt. „Es geht weniger darum, verstärkt Käufer aus umliegenden Kommunen zu locken.“ Eine derartige Aufwertung der Innenstädte und strukturelle Veränderung sei durchaus auch im Sinne der IHK, die daher das Bestreben, die Innenstädte weiterzuentwickeln, positiv bewerte.
Neben der Weiterarbeit an den WJ-eigenen Projekten – dem Ball der Wirtschaft, „Make A Difference Day“ und „1000 Chancen“ – referierte eingangs kurz der ehemalige Leo-Präsident Daniel Grimm zum 25-jährigen Jubiläum der Lions-Jugendorganisation im Raum Niederberg. Wirtschaftsjunioren und „Leo´s“ bekundeten ihr Interesse daran, in Zukunft bei der einen oder anderen Aktion zusammenarbeiten zu wollen.


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