Nächster Jour Fixe

Kompetenzteam

Niederberg 24h Live

Kilometer für Kinder

Die nächsten Events

Wirtschaftsjunioren unterstützen Ringvorlesung des Berufskollegs Neandertal

30.04.2013 | Mettmann

Wirtschaftsjunioren unterstützen Ringvorlesung des Berufskollegs Neandertal

Im Rahmen der Ringvorlesung unterstützen die Wirtschaftsjunioren Niederberg das Berufskolleg Neandertal in Mettmann. Im April war die Schülergruppe mit Lehrerin Jutta Altenburg in den Räumen von JuNie (Julius Niederdrenk GmbH & Co. KG) zu Gast. Nach einer kurzen Einführung in die Produktbereiche des Möbelschlösser-Herstellers ging es in zwei Gruppen auf einen Rundgang durch die Firma. Anschließend hielten Geschäftsführerin Julia Niederdrenk und Konstruktionsleiter Mike Roßdeutscher einen Vortrag über die Kalkulation von Produkten am Beispiel eines Möbelschlosses.

„Die Region beherbergt zahlreiche Unternehmen der Schloss- und Beschlägeindustrie, die sich in ihren Spezialisierungen unterscheiden“, führte Niederdrenk in die Branche ein. „Wir stellen Möbelschlösser her. Diese lassen sich, grob gesagt, im Vergleich zu den meisten anderen Schlössern in der Regel nur von einer Seite öffnen.“ Die komplette Fertigung erfolgt auf dem Firmengelände in Velbert-Tönisheide, einzig die Galvanik ist inzwischen ausgegliedert. Die Produkte finden sich zum Beispiel in Büroschränken, Spielautomaten, Ladenvitrinen oder Wohnwagen und -mobilen. Während der Führung durch die Fabrikhallen bekamen die 16 Schüler einen Einblick in die einzelnen Produktionsschritte. Etwas überrascht zeigte sich die Gruppe über den teilweise recht hohen Handarbeitsanteil in der Montage. „Bei kleineren Mengen lohnt sich die Anschaffung von den sehr teuren Maschinen nicht“, erklärt Julia Niederdrenk. Im anschließenden Vortrag erkannten die Höheren Handelsschüler klare Parallelen zwischen aktuellem Lern- und Prüfungsstoff und der Anwendung in einem Unternehmen. Roßdeutscher und Niederdrenk erläuterten, welche Kostenbestandteile für die Kalkulation eines Produktpreises zu berücksichtigen sind. Die Klausur zum Thema hätte die Klasse wohl lieber nach dem Besuch bei JuNie geschrieben – dann wäre die Lernmotivation möglicherweise noch höher gewesen.
Bereits eine Woche zuvor hatte der Steuerberater und Hobby-Surfer Tobias Terworth, aktuell Kreisvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Niederberg, interessante Einblicke in die „Unternehmensgründung am Beispiel einer Surfschule“ gegeben. Am Berufskolleg wird die Klasse nur kurz „FHDWler“ genannt. In einer Kooperation mit der Fachhochschule der Wirtschaft werden die Schüler auf ein mögliches Studium noch intensiver vorbereitet, können einzelne Kurse sogar später anrechnen lassen. „Das Motto lautet: Fahrplan zum Erfolg – Keine Angst vorm Aufstieg“, erläutert Lehrerin Jutta Altenburg das von ihr, ihrem Kollegen Dr. Peter Enzenberger und Dr. Alexander Brändle von der FHDW initiierte Gesamtprojekt. „Wir wollen die Schüler damit näher an die Praxis heranbringen und hoffen, dass sich aus Praktika schon früh berufliche Perspektiven ergeben. Angesichts des Fachkräftemangels ist das auch für die Unternehmen eine lukrative Aussicht.“ Für das aktuelle und nun endende Schuljahr konnte Altenburg 20 kooperierende Unternehmen und Freiberufler im Kreis gewinnen. Die etwa 18-jährigen Schüler müssen für die FH-Reife unter anderem 24 Wochen in Praktika nachweisen.


Unsere Partner

IHK
Schlüsselregion Velbert.Heiligenhaus
Parkhotel Velbert
Waldhotel Heiligenhaus
 

Unser Verband

Wirtschaftsjunioren NRW
Wirtschaftsjunioren Deutschland