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Monatstreffen bei Neon-Lichtwerbung Fechner

12.04.2016 | Heiligenhaus

Monatstreffen bei Neon-Lichtwerbung Fechner

Auf ihrem jüngsten Monatstreff waren die Wirtschaftsjunioren (WJ) Niederberg im Heiligenhauser Handwerksbetrieb Neon-Lichtwerbung Fechner-Müller GmbH zu Gast. Geschäftsführerin Isabell Fechner-Müller gab zunächst einen kurzen Einblick in ihren eigenen Werdegang bis zur Übernahme des Familienbetriebs vor fünf Jahren. Danach referierte sie zu den Produkten ihres Betriebes und ließ die 25 Gäste aus Kreisen der WJ selbst ein wenig „live“ ausprobieren. Sie begutachteten die Arbeit der CNC-Fräse und eines modernen Digitaldruckers mit Schneidefunktion. Danach durften sie nach Belieben ein Auto mit verschiedensten Folien bekleben und stellten dabei fest, dass diese Arbeit wesentlich einfacher aussieht als sie tatsächlich ist – insbesondere, wenn die Folien perfekt und ohne Luftblasen aufgeklebt sein sollen.

Foto (WJ Niederberg): Die Wirtschaftsjunioren während der Unternehmensvorstellung durch Isabell Fechner-Müller.

Neon-Lichtwerbung Fechner-Müller existiert bereits über 30 Jahre in Heiligenhaus. Das Unternehmen stellt in eigener handwerklicher Produktion Werbemittel aus Metall, Kunststoffen und in hohem Anteil Plexiglas her, außerdem gehören Siebdruck und Folienbearbeitung zum Angebotsspektrum. „Wir setzen Werbung technisch um unter Berücksichtigung von Statik und rechtlichen Rahmenbedingungen“, erklärt Fechner-Müller. „Leider lassen sich Kundenwünsche dann auch nicht immer zu 100 Prozent umsetzen.“ Manchmal scheitert es am gewünschten Material, mal an der Größe oder auch mal am Genehmigungsverfahren. „Jeder Werbefläche über einem Quadratmeter Größe muss über die Bauaufsicht genehmigt werden. Das Antragsverfahren dazu übernehmen wir gerne als Serviceleistung für unseren Kunden, aber die können auch sehr langwierig werden.“ Bis zu fünf Metern Höhe können Buchstaben zu Werbezwecken an der Pinner Straße selbst hergestellt werden. Auch Reperatur und Wartung der hergestellten und installierten Werbetechniken werden von Fechner-Müller und ihren sechs Mitarbeitern sichergestellt. Auch wenn sich das Unternehmen in der Qualität stark vom Wettbewerb abhebt und zahlreiche Kunden in der Region hat, sei das Geschäft im Handwerk durch Billig-Angebote aus dem Internet und durch osteuropäische Konkurrenz schwierig geworden. „Aber das führt auch dazu, dass wir immer öfter bei Qualitätseinbußen von Dritten nachbessern müssen. Und das beginnt bei Klebefolien auf Kraftfahrzeugen und geht hin bis zu mangelhaft oder widerrechtlich befestigten Fassadenmontagen.“ Isabell Fechner-Müller würde gerne auch wieder Nachwuchs im Berufsbild Schilder- und Lichtreklamehersteller ausbilden, doch hat sich bisher noch kein Jugendlicher gefunden, der diesen interessanten Handwerksberuf erlernen möchte.

Am Rande der Unternehmensbesichtigung berichtete Kreissprecher Robin Clemens davon, dass inzwischen die Plakatkampagne zur Mitgliederwerbung angelaufen ist. Einige der neun Motive, die im vergangenen Jahr bereits als Postkarte erschienen sind, waren bereits in den Stadtgebieten von Velbert und Heiligenhaus zu bewundern. Bis Ende April folgt noch die Plakatierung an weiteren Standorten, unter anderem in Mettmann. Für das Kampagnenkonzept zur Mitgliederwerbung wurden die Niederberger im vergangenen Jahr in Dortmund mit einem Wirtschaftsjunioren-Bundespreis ausgezeichnet. Seitdem gab es bereits viele Anfragen von anderen WJ-Kreisen und auch vom Bundesverband, die die Kampagne übernehmen wollen. Auf den Motiven äußern sich WJ-Mitglieder dazu, warum sie Wirtschaftsjunioren sind. 


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