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Tim Kartheuser erklärt den Velberter Immobilienmarkt

17.08.2015 |

Tim Kartheuser erklärt den Velberter Immobilienmarkt

Auf ihrem jüngsten Monatstreffen erfuhren die Wirtschaftsjunioren (WJ) Niederberg Interessantes über den Velberter Immobilienmarkt. WJ-Mitglied Tim Kartheuser, Sachverständiger für Grundstücksbewertung und Mit-Inhaber von Kartheuser Immobilien, erklärte gut zwei Dutzend Gästen die aktuelle Marktlage und gab eine Einschätzung für die Zukunft. Im Vergleich zu Düsseldorf und Ratingen war die Preissteigerung auf dem Immobilienmarkt in Velbert geradezu gering.

Zwischen 2007 und 2015 stiegen die Durchschnitts-Quadratmeterpreise um gerade mal drei Prozent. Ratingen verteuerte sich im Vergleichszeitraum um 26 Prozent und Düsseldorf verdoppelte sich fast: 41 Prozent Steigerung in den vergangenen acht Jahren. Im Preisniveau liegt Düsseldorf fast doppelt so hoch wie Velbert, „was aber stark abhängig ist vom individuellen Objekt“, sagt Kartheuser.

Die Gefahr einer Immobilienblase wie in den USA vor einigen Jahren sieht Kartheuser für die niederbergische Region nicht. Auch, weil die Banken inzwischen bei Kreditvergaben deutlich genauer hinsehen (müssen). „Es gibt zwar auch in Deutschland noch Märkte mit überhöhten Preisen, die sich über Mieteinnahmen nicht wirtschaftlich rechnen lassen. Aber in unserer Region ist das eher nicht der Fall.“ Zum Abschluss seines Vortrags, dessen reine Fakten auf dem Grundstücksmarktbericht 2015 für die Stadt Velbert des Gutachterausschusses für Grundstückswerte sowie Auswertungen von Immobilienscout24 basierten, brachte Tim Kartheuser ein leidenschaftliches Plädoyer für seine Heimatstadt: „Velbert ist besser als sein Ruf. Wir haben hier eine gute Lebensqualität, wohnen quasi im Grünen und sind doch sehr schnell in den umliegenden Großstädten.“ An der Behebung fehlender Verkehrsanbindungen und der nicht vorhandenen Freizeit-Szene müsse allerdings noch gearbeitet werden. Vom Lückenschluss der A44 erhofft sich auch Kartheuser positive Effekte für die Stadt. Gleichwohl seien trotz dieser Effekte Prognosen für die Preisentwicklung im Immobilienmarkt schwierig, denn gerade das zukünftige Zinsniveau und die Auswirkungen des demografischen Wandels seien kaum vorherzusehen. „Neubauten und gute Lagen werden aber definitiv teurer werden“, ist sich Tim Kartheuser sicher.

Text: Stefan Mülders


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