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Wirtschaftsjunioren geben Realschülern IT-Einblicke

31.03.2014 | Heiligenhaus

Wirtschaftsjunioren geben Realschülern IT-Einblicke

Unterricht mit Notebook und Beamer kennen die Schüler der Heiligenhauser Realschule schon. Nicht ganz so oft aber kommt es vor, dass jemand anderes als der Lehrer vorne steht. In diesem Fall konnte sich Informatik-Lehrer Klaus Jürgen Hüshoff entspannt in der hinteren Reihe zurücklehnen und seine Gäste referieren lassen.

In diesem Fall gaben die Wirtschaftsjunioren (WJ)  Robin Clemens (26, Geschäftsführer der Velberter bitloft) und Francesco Calio (28, Vertriebsleiter und Prokurist RODIAC EDV Systemhaus in Velbert) den Zehntklässlern des Informatikkurses einen Einblick in die facettenreichen beruflichen Möglichkeiten in der IT. Den Wirtschaftsjunioren sind als „Stimme der jungen Wirtschaft“ im Kreis Mettmann die Kooperation mit Schulen ein wichtiges Anliegen. Die Mitglieder engagieren sich in Bewerbungstrainings, als Referenten oder auch gerne mal mit der Einladung von Schülern in ihre Betriebe.
Anhand ihres eigenen Lebensweges zeichneten Calio und Clemens zunächst mögliche Wege in den IT-Beruf auf. Ohne sich damals schon zu kennen war der Lebenslauf beider recht ähnlich. Über die Fachoberschulreife zum Informationstechnischen Assistenten (ITA), ein Praktikum, das den Weg zur Festanstellung ebnete bis hin zum Abendstudium. „Das Praktikum hat uns beiden den Weg geebnet für das, was wir später gemacht haben“, sagte Robin Clemens, Deputy und damit designierter Kreissprecher 2015 der WJ Niederberg. Außerdem gab er den Tipp, schon beim Praktikum oder nach der Ausbildung auf ein ausführliches Zeugnis zu achten. Danach lernten die Realschüler, dass Informatik deutlich mehr ist als Mathematik. Heute bietet das Feld vielfältige berufliche Möglichkeiten, zum Beispiel in den Bereichen IT-Recht, IT-Sicherheit, Projektmanagement, Medizin- oder Wirtschaftsinformatik. „Wenn ihr euch ein bisschen engagiert, dann reißen sich die Firmen um euch als Arbeitskräfte.“
Für Francesco Calio, Vater von einjährigen Zwillingen, hat Bildung eine besondere Bedeutung. „Bildung kann nicht nur eine Sache zwischen Lehrern und Schülern sein. Auch als Eltern und Unternehmer haben wir die Aufgabe, uns um eine gute Ausbildung zu kümmern.“ Darum engagiert sich der Velberter mit italienischen Wurzeln ehrenamtlich bei den Wirtschaftsjunioren und in der Kooperation mit Schulen.
Der Arbeitskreis Schule unter Leitung von Katrin Lohner plant in diesem Jahr noch weitere Aktionen für und mit Schulen im Kreis. Die Heiligenhauserin selbst war bereits zweimal in der Realschule zu Gast. Zunächst besuchte sie den Religionsunterricht der Zehntklässler und steuerte als Coach wissenswertes zum Thema „.Schule und Freizeit“ – neudeutsch fürs Berufsleben übertragen „Work-Life-Balance“ – bei. Dabei zitierte sie unter anderem aus der jüngsten Jugendstudie aus Herbst 2013. Die kam zu dem Schluss, dass heutigen Jugendlichen Werte wie Freizeit und Familie fast wichtiger sind als die Karriere. Darin fanden sich die Zehntklässler durchaus wieder. Später diskutierte sie in einer Nachmittagsveranstaltung mit den Schülern über Wege, wie sich eigene (berufliche) Ziele finden und erreichen lassen.


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