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Wirtschaftsjunioren Niederberg gastierten in der „Kleinen Schweiz“

15.06.2017 | Velbert

Wirtschaftsjunioren Niederberg gastierten in der „Kleinen Schweiz“

Es müssen nicht immer Industrieunternehmen sein: Auf ihrem jüngsten Monatstreffen konnten die Wirtschaftsjunioren (WJ) Niederberg etwas mehr über die Organisation kulinarischer Genüsse erfahren. Jonas Wiehoff, Junior- und Küchenchef des Restaurants „Kleine Schweiz“ in Velbert-Tönisheide, hatte seine WJ-Kollegen in die Wimmersberger Straße eingeladen. Anlässlich des Abschieds von Geschäftsführerin Tina Schmidt und dem Willkommen ihres Nachfolgers Marcus Stimler hatten er und sein Vater Frank ein Grillbuffett vorbereitet. Außerdem nutzten die WJ die Gelegenheit, sich über das Gastronomie-Unternehmen zu informieren.

Wiehoff holte etwas in der Vergangenheit aus. Der Name des Restaurants sei bereits vom Voreigentümer Adolf Wilmsmeyer gegeben worden, ehe seine Familie sie 1910 übernahm uns seitdem über inzwischen fünf Generationen führt. „Adolf Wilmsmeyer war damals auch als Wunderläufer bekannt und fühlte sich durch die Wegführung hier hinunter zum Namen inspiriert. Sie erinnerte ihn an die Serpentinen in der Schweiz.“ So zumindest sei die Gründungsgeschichte überliefert. Nicht so gut wie der Name „Kleine Schweiz“ hatte sich die Geschäftsidee gehalten: Für ein vegetarisches Restaurant, wie von Wilmsmeyer gewünscht, war die Zeit um die Jahrhundertwende einfach noch nicht reif.

Seit der Übernahme durch die Familie wurde das Gelände immer weiter ausgebaut. „Es hat quasi jede Generation etwas neues hinzugebaut. Mit Ausnahme von mir, aber das kann ja noch kommen“, sagt Jonas Wiehoff. Der 25-Jährige hat sein Handwerk in Velbert bei Stemberg gelernt, arbeitet dann einige Jahre in Oberhausen, Hamburg und am Tegernsee, ehe es zurück in den elterlichen Betrieb ging. „Wir haben hier drei große Lieferanten“, erzählt er den über 20 interessierten Wirtschaftsjunioren. „Dadurch sind wir nicht nur von einem abhängig und können den Warenfluss in notwendigem Maße gewährleisten.“ Außerdem setzt die „Kleine Schweiz“ stark auf frische Produkte aus der Region. Spargel beispielsweise kommt vom Gut Kuhlendahl, Kartoffeln und Forellen von einem Betrieb aus Ratingen-Homberg. Wild wird überwiegend von Jägern aus der Region geliefert, außerdem hatte Frank Wiehoff ein eigenes Damhirsch-Gehege angelegt, sodass dieses Fleisch teilweise sogar aus komplett eigener „Produktion“ stammt.

Kapazitäten hat die „Kleine Schweiz“ für gleich mehrere Gesellschaften. Insgesamt stehen 200 Plätze im Haus zur Verfügung, die sich auf fünf variabel gestaltbare Räume sowie zwei kleine Weinkeller verteilen. Für den reibungslosen Ablauf sorgen acht Mitarbeiter in der Küche und vier im Service, dazu ein Pool von zirka 20 Aushilfskräften. „Für unsere flexiblen Gesellschaftsräume sind wir bekannt, egal ob für Familienfeiern wie Hochzeiten und Geburtstag oder für Firmenevents.“

Familie Wiehoff bildet ihr Personal auch selbst aus. Aktuell werden vier Nachwuchskräfte ausgebildet. Außerdem engagiert sich Frank Wiehoff im Prüfungsausschuss der IHK, regelmäßig finden die Gesellenprüfungen in den eigenen Räumen statt. Am 3. und 4. Juli dieses Jahres ist auch wieder so weit. „Wir würden gerne insbesondere in der Küche einen Auszubildenden pro Jahrgang haben, aber die finden wir leider nicht immer.“

Text: Stefan Mülders


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